Nino4ka (ninchia) wrote in deutschklasse,
Nino4ka
ninchia
deutschklasse

Story in order to improve by self-study and with you

I'm new here! It looks like a nice community! I am 21, from Finland but living in the Netherlands, multilingual, and especially I have a passion for German. Unfortunately my German suffered a big decline in my first year of living in the Netherlands, when I had to concentrate on Dutch. I am going to dedicate this summer for the self-study of German and other languages and one method I want to use is writing stories and looking for corrections and feedback from natives. Would it be okay to post my story here? (One per week or so.)

This story I just wrote (under the cut) tells about my immigration into the Netherlands.

Would some of you please be so kind as to point out the errors or give me any suggestions you have? Thank you already in advance!


Im Dezember 2010 habe ich die Liebe meines Lebens getroffen - und zwar auf einer Website für Partnersuche. Mein neuer Liebling kam Beginn 2009 zweimal auf Besuch bei mir in Turku. Alles zwischen uns ging so wie erwartet und sogar übertraf die Erwartungen. Wir wurden nur tiefer ineinander verliebt.

Im Vorjahr 2009 hat sich allmählich der Gedanke bei mir entwickelt, zusammen mit meinem Freund zu ziehen. Ich wollte der Abstandsbeziehung tatsächlich einen Riegel vorschieben. Ich fing schon in Finnland mit den bürokratischen Vorbereitungen an, und einmal meine letzten Uni-Prüfungen vorbei waren, ging es mit einem KLM-Flugzeug Richtung Niederlande.

Ich kam auf Schiphol an und mein Freund hat mich davon abgeholt. Ich hatte in dem Moment noch keine Idee, was auf mich wartete. Wir fuhren mit dem Zug nach Almere. Seit dem Beginn unserer Insel waren ausschließlich Wohngebiete zu sehen. Es zeigte sich, dass ich in einer riesengroßen Schlafstadt gelandet war. Das verhinderte meine Neugier oder meine Zukunftserwartungen aber gar nicht. Mein Freund hat mir unser gemeinsames Haus gezeigt und ich fand es perfekt passend für und zwei. Nur ein Zimmer hatte er vor meiner Ankunft nicht abgeräumt - das voll mit Computern. Ich fühlte mich glücklich, um endlich jeden Abend neben ihm einschlafen zu können und unseren Alltag teilen zu können.

Was mich ganz schön überrascht hat, waren die Anpassungsschwierigkeiten. Ich habe erst die Zeit genommen, um all die nötige Bürokratie zu verrichten und daneben die Sommerferien ein Bisschen zu genießen - die letzten vier Sommer hatte ich mich ja zum Burn-Out gearbeitet. Nun wollte ich eine Pause von den vier Jahren Eile.

Erst drei Monaten später habe ich mich auf die Jobsuche hingegeben, und dies weil ich mich zu Hause langweilte. Wegen der Konjunktur kam es aber nicht viel von meinen Versuchen. Bei Agenturen bekam ich schönes Lächeln und Versprechen, hörte nachher aber nichts von ihrer Seite.

Ende Juli ist es mir endlich gelungen, einen Job zu finden. Dies geschach ganz einfach - eine Personalagentur hat bei mir angerufen um mitzuteilen, dass es eine freie Stelle für einen Finnisch- und Schwedischsprecher bei einer Übersetzungsbüro gab, und außerdem gerade in meiner Stadt. Somit habe ich meine erste Arbeitserfahrung in den Niederlanden gesammelt.
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